Problemlösung a la Europa

Marion Bock, Idomeni, 20.5.2016

Der Morgen beginnt mit einer schlechten Überraschung – Daniel und dem Team Bananas wird der Zutritt nach Idomeni verwehrt. Außer den großen NGOs, wie UNHCR oder MSF, wird niemand durchgelassen. Das bedeutet, dass die Menschen im Camp nicht genug zu essen bekommen – weder unsere 600 Fladenbrote für das Frühstück, noch die ca. 3.000 Bananen und auch nicht die Lebensmittel, die andere Volunteers jeden Tag zu den Menschen bringen, um zumindest eine annähernd ausreichende Versorgung mit Essen zu gewährleisten. Ein Teil der Bananen wird deshalb im Flüchtlingslager beim Hotel Hara verteilt, der Rest wird im Warehouse deponiert, in der Hoffnung, dass spätestens morgen die Zufahrt nach Idomeni wieder möglich sein wird.

Trotz dieser Ungewissheit packen wir die zwei Transporter erneut voll mit Schuhen, Babyhygieneartikeln und Babynahrung und sind froh, dass es heute auch wieder Kinderwägen gibt, die wir mitnehmen können. Auf gut Glück versuchen wir um 16:30 erneut, nach Idomeni zu gelangen – und entgegen aller Befürchtungen lässt uns die Polizei, nachdem sie wieder einmal unsere Personendaten aufgenommen hat, passieren! Somit können wir um 18:00 endlich mit der Verteilung der Sachspenden beginnen…

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