Integration ist machbar

Bericht Werner Schimanovsky, 22.1.2017

Am vergangenen Samstag waren wir mit dem Graz: Spendenkonvoi zu Besuch in der UMF Unterkunft in Lebring. Voll bepackt mit Essen für ca. 40 Personen trafen wir um ca. 14 Uhr in Lebring ein. Wir wurden bereits von den ca. 35 Jungs erwartet. Nachdem wir alle Lebensmittel in die Küche gebracht hatten, ging es mit vollem Einsatz an die Umsetzung des Kochworkshops. Und mussten wir bei einem ähnlichen Event vor einem Jahr die Burschen noch animieren mitzumachen, so erzählten die jungen Männer aus Afghanistan, Pakistan, Somalia und aus weiteren Ländern uns dieses Mal, was sie aus unseren Sachen gerne kochen möchten und wie wir ihnen helfen könnten. Wir verbrachten den Nachmittag beim gemeinsamen Kochen und bei Multi Kulti Musik. Wir hörten die Erzählungen der jungen Leute und meistens redeten wir Deutsch, da viele unsere Sprache in den letzten Monaten gut gelernt hatten. Am Abend aßen wir alle gemeinsam arabische, afghanische, pakistanische und indonesische Speisen. Und zum Schluss gab es einen original österreichischen Apfelstrudel. Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von jungen Menschen, die nicht Flüchtlinge auf der Durchreise, sondern viel mehr ganz normale 17 jährige Jugendliche mit dem Wunsch nach einer lebenswerten Zukunft in unserem Land sind und die bereit wären ihren Beitrag in der Gesellschaft der Erwachsenen zu leisten. Wir müssen sie nur lassen!

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I am You

Nicola Baloch, 3.1.2017

I am you
Here is to the great team that just spent a week in greece together. safely back in austria we look back on a great convoy packed with spontaneous yet well planned hands-on activities to support burdened and tired refugees as well as long-term volunteers in the thessaloniki area.  among the support we provided was the one month food supply for the yezidi refugee community of 500 people in serres, the assessment  of needs and distribution of hygenic supplies, nutrituous food like honey, fruit, joghurt etc. , kettles, baby clothes, teas, lice shampoo, material for cleaning mold as well as underwear/bras/hijabs, etc. for 34 vulnerable families with newborns and highly pregnant women accommodated in a hotel. we supported the soul food kitchen in cooking for homeless refugees and the truck shop in the refugee warehouse with funds to build and expand their dignified distribution system and help in the distribution of the clothes itself, took assorted specific donations to individual families in the camps, sponsored cold medication, cleaned a huge abondoned and incredibly dirty building which serves as emergency shelter for those in transit, had a silvester/birthday party together with the volunteers in thessaloniki including clean up the next day 😉
we laughed and cried, had good and sad experiences, worked and grew together as a team, met wonderful people who received us with amazing hospitality and learnt a lot about resilience and empathy. in short we worked hard, had fun, delivered humanity and solidarity and generally got back much more than we gave. thanks to you as team for your trust in me as coordinator.
we volunteers from accross the world may be weak in numbers and financial capacity but rich in love and values and far from naiv. our work is political in the sense that we are not desinterested bystanders but get active and take a stand for humanity by caring for those who lost everything in an increasingly cold and hostile world. when i asked the birthday-child at midnight of 01.01.2017 what he wished for in the new year he answered „for all the people to go back to syria soon and live in peace once again“

special thanks to all the donors who support our work and in this way make it possible.

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Thank you!

Bericht 2.1.2017, Nicola Baloch

It’s time to say goodbye and thank you for the good cooperation to tireless Pixi and the Soulfood kitchen and the amazing Epigrafes Nea Magnisia team. Thank you for your friendship and hospitality, Robert Martinković, Adela Al Sharua and all volunteers involved. We hope we surpassed the status of „voluntourism“ and could make a little difference in the lives of the refugees stranded in Greece through supporting the longterm volunteers with energy, some funds and hands-on help.
It’s time to say goodbye for all of us but one…Lena decided to stay another week in the warehouse and help with the TruckShop and in this way prolongue the christmas convoy. And no Robbi, you can’t keep her 😎
We will stay in touch and hope to see again soon wherever our support and help may be needed. All the best to the dream team Hady, Moyad and Mohammad for your studies and your future. Please stay in touch with your extended family from Graz:Spendenkonvoi ❤

Good Bye

Bericht Nicola Baloch, 1.1.2017

….and so the konvoi ends mit heute nochmal voller power. angefangen mit einer detaillierten einführung von robbi in die genialität seines kleidersystems für den mobilen TruckShop.
freue mich, dass wir dieses komplett durchdachte projekt mit einem zuschuss zu den metall- materialkosten unterstützen können. weiter gings mit einem putztrupp zu theos housing project für 65 besonders vulnerable familien bestehend aus virginia und mir. den nachmittag verbrachten wir mit dem Epigrafes Nea Magnisia volunteer team in der stadt spazierend und im cafe, denn auch vor allem longterm volunteers brauchen ab und zu eine pause, um den konnex zum paralleluniversum realität nicht zu verlieren….beim stadtbummel haben wir auch Wolfgang Feigls geschäft entdeckt 😎
morgen früh geht es wieder nach hause, nicht ohne eine überraschung, die aber noch nicht verraten wird. gute nacht und ❤ aus thessaloniki, greece.

Im Jesidencamp

Bericht Nicola Baloch, 31.12.2016

Könnt Ihr Euch noch an unsere Berichte über die Jesiden in den Lagern in Serres und Petra Olympos vom Sommer erinnern?!
Hier ein kleiner Update ihrer Situation. Die insgesamt rund 800 Personen zählende Community in Nordgriechenland ist mittlerweile aus den entlegenen outdoor-camps in leerstehende Hotel an zwei Orten umgesiedelt worden und wird dort auch weiterhin von den NGOs betreut. Je nach Finanzkraft übernimmt jeweils eine die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, welche die absolut unzureichende staatliche Versorgung um das Nötigste ergänzen, für einen Monat. Die Jännerausgabe ist schon gedeckt, die Februarausgabe für die 500 in Serres untergebrachten Menschen können wir mit den Spendengeldern vom ökumenischen Forum christlicher Kirchen in der Steiermark, der evangelischen und der katholischen Kirche Steiermark (Refugiofonds) abdecken. Danke dafür! und danke unserem Partner Robbi von Epigrafes Nea Magnisia für die Unterstützung in der professionellen Abwicklung. Die monatliche Einkaufsliste setzt sich zusammen aus:
500 liters oil
550 kilos rice
550 kilos flour
1100 kilos sugar
40 kg tea
540 kilos white beans (trocken)
Hinzu kommen noch lokales Obst und Gemüse, das wieder jemand anderer organisiert.

Wenn Ihr Euch fragt, warum diese besonders vulnerable Gruppe, der in der Vertreibung großes Leid und Unrecht widerfahren ist, nicht schon als erste resettled wurde, dann ist die Erklärung, dass diese Familien, denen die Flucht gelungen ist, gerne GEMEINSAM Schutz in einer neuen Heimat finden und nicht erneut auseinander gerissen werden möchten. Nun ist es aber nicht so einfach Plätze für 800 Personen in einer neuen Gemeinde zu finden. Es wird aber daran gearbeitet und wir hoffen, dass die großen Player hier bald eine gute Lösung finden weren.
Auch von der 100+ jährige Dame, die wir im Sommer kennenlernen durften, gibt es gute Neuigkeiten. Sie wurde nach Athen verlegt und ihr Verfahren beschleunigt, damit sie ein Wiedersehen mit ihrem Sohn  in Deutschland noch erleben darf.
Dem auf Sicherheitsgründen basierenden Wunsch der Jesiden nach Privatsphäre entsprechend, veröffentlichen wir keine Fotos von ihnen, werden aber von der Essensausgabe Anfang Februar berichten.