Warum wir helfen

(copyright Graz:Spendenkonvoi)

Viele fragen sich, warum wir noch immer helfen! Längst sind diese Menschen aus den Medien (und Köpfen?) verschwunden.

Warum unsere Hilfe bitter notwendig ist, erzählt uns Assad, ein mutiger 10Jähriger, in den Baracken von Belgrad. Aufgenommen während einer der Hilfseinsätze des Graz:Spendenkonvoi im Mai 2017.

 

 

Darum bitte unterstützt uns weiter! Jeder Euro zählt!

Spendenkonto easy business
Graz:Spendenkonvoi
IBAN: AT711420020010963541
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Presseaussendung zum Konvoi nach Sid, Serbien – September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren!
 
Andere Themen drängen sich in unserer schnelllebigen Informationsgesellschaft nach vorne und die Not der mehr als 60.000 Flüchtlinge, die nach wie vor in Griechenland gestrandet sind und der noch vielen weiteren Tausenden, die sich auf der Balkanroute befinden, ist keinen Aufschrei mehr wert. Aus den Augen, aus dem Sinn. Tatsache jedoch ist: sie sind noch da – und wir HelferInnen sind es auch!
 
Solange es keine legale Möglichkeit gibt, in die EU zu kommen, um dort um Asyl ansuchen zu können, und solange sich an unseren Grenzen eine humanitäre Katastrophe entfaltet, werden wir im Sinne der Humanität und der Mitmenschlichkeit weiter versuchen, Schutzsuchenden zu helfen und sie zu unterstützen, da wo staatliche Organe dies verabsäumen.
Am Freitag, den 15. September 2017,  brechen wir daher wieder mit einem Hilfskonvoi von Graz auf, diesmal nach Sid, Serbien, um nach Kräften zu versuchen, die humanitäre Lage der dort festsitzenden Flüchtlinge zu verbessern.
Im Anhang finden Sie unsere Presseaussendung dazu.
Wir freuen uns über die Berichterstattung in Ihren Medien und stehen gerne für Interviews, Fotoserien, etc. zu Verfügung.
Herzliche Grüße

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, sei dabei!

 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es, sei dabei! Call for Volunteers, Transportation and Donations

Graz:Spendenkonvoi nach Šid, Serbien. Freitag, 15.09. (abends) – Sonntag, 24.09. (abends)

Kommenden Freitag starten wir wieder einen Konvoi zur gemeinsamen Unterstützung in der Hilfe für Flüchtlinge, die in den Lagern in Serbien gestrandet sind und dort wohl auch den nächsten bitterkalten Winter verbringen werden. Wir helfen ganz konkret beim Aufbau und der Einrichtung einer Spendenausgabe in einem Flüchtlingslager sowie in der Ausstattung der Volunteerflat mit Kleinmöbeln. Es geht darum, einen von Volunteers geführten „Social-Shop“ aufzubauen bzw. einzurichten, indem die BewohnerInnen sich mittels Bonsystem mit dem Nötigsten an Kleidern, Hygieneartikel, Schuhen und Nahrungsmitteln versorgen können und dabei im Gegensatz zu Spendenausgaben eine individuelle Wahlmöglichkeit haben. Nach Möglichkeit (und Konvoigröße) möchten wir auch noch den „Falafel-Day“, ein Begegnungsfest zwischen Flüchtlingen und der local Bevölkerung, im Zentrum von Šid umsetzen.

Engagier Dich und fahr mit im Konvoi…

Wir sind bereits 3 und suchen noch bis zu 5 handwerklich begabte Menschen (müssen keine Professionalisten sein), die eine Woche Zeit haben und die gut mit Werkzeug umgehen können (Bohrer, Säge, Kreativität sind gefragt), um den „Social-Shop“ aufzubauen. Wenn jemand mit dem Privatauto mitfahren würde, wäre das auch sehr cool, eines haben wir bereits, eines suchen wir noch. Wenn Du wieder mal mitfahren möchtest oder neu bist und Dich schon immer mal sinnvoll engagieren wolltest, mit einem tollen Team zusammen arbeiten möchtest und Zeit und Lust hast, bitte melde Dich bei Nicola Baloch.

Engagier Dich und spende Kleinmöbel/ Ausstattung für die Volunteerflat…

Die Volunteerflat, in der wir auch schlafen können, ist bereits mit Betten, Küchen und Bädern ausgestattet, ansonsten noch leer. Wir alle haben zuhause Dinge herumstehen, die wir eigentlich nicht brauchen oder eh schon loswerden wollen: Teppiche, Lampen, Stühle, Couchtische, Tische mit abschraubbaren Beinen, Bettwäsche, Handtücher, Geschirr und Küchenausstattung, etc. Wenn Ihr eine Spende gebraucht aber in neuwertigem Zustand habt, dann bitten wir Euch, mit uns Kontakt aufzunehmen, am besten per Mail an grazspendenkonvoi@gmail.com.

Übergabetermin ist Dienstag, 12.09. ab 17:00

Kontakt: Marion Bock

Engagier Dich und liefere Sachspenden nach Šid in einer Wochenendtour…

Wir haben weitere 200 Paar Winterschuhe von der Firma Leggero gespendet bekommen, DANKE! und wollen diese samt den gespendeten Kleinmöbeln nach Šid, bzw. zur Grenze nach Serbien bringen. Hierfür suchen wir engagierte Menschen, die einen Kleintransporter haben, alles am Wochenende hinunterführen würden (ca. 500km), bei uns in Šid übernachten könnten und am nächsten Tag wieder zurück fahren würden. Kontakt: Nicola Baloch

Hilf uns helfen mit einer Geldspende! Jeder Euro kommt direkt bei den Menschen an!

Nur Scheinbar ruhig ist es geworden um das Thema „Flüchtlingshilfe“, welches aus den Medien und damit aus den Köpfen der Menschen verschwunden zu sein scheint. Alle, die sich engagieren, wissen aber, dass weder die Krisenherde, noch die Flüchtlinge, noch die dramatische Versorgungslage an den Hotspots entlang der EU- Außengrenzen verschwunden sind. Um effektiv helfen zu können, benötigen wir noch Spenden, Wenn Ihr unsere Arbeit unterstützen könnt, beteiligt Euch aktiv und/oder bitte spendet auf unser Spendenkonto, jeder Euro zählt:

Spendenkonto easy business

Graz:Spendenkonvoi IBAN: AT71 1420 0200 1096 3541

BIC: EASYATW1

Background zur aktuellen Situation vor Ort in Šid, Serbien.

Gestrandet im Versuch nach Europa zu kommen in desolaten Lagern einen Steinwurf von der magischen Grenze zu Kroatien entfernt: Adasevic mit rund 1200 Menschen, ein aufgelassenes, heruntergekommenes Motel an der Autobahn mit einem Garten voller Großraumzelten und Principovac mit weiteren 450 Menschen, ein aufgelassenes Kinderspital mit weiteren Großraumzelten im Garten.

Beide Camps werden vom serbischen Kommissariat geführt und kontrolliert. Das Kommissariat ist die serbische Polizei, gefürchtet unter den Flüchtlingen, welche von den Betreibern pauschal als Taliban oder Terroristen bezeichnet werden. 2 Familien (8-10 Menschen) pro Zimmer a 12m2, für Männer ist es das Großraumzelt a 50-100 Personen auf Pritschen) keine Kleiderausgaben, keine medizinische Versorgung (bis auf Schmerztabletten), kaum Versorgung mit Hygieneartikeln (eine kleine Seife und eine kleine Flasche Schampon pro Familie alle 14 Tage), keine Schul- oder sonstige Bildung für die Kinder, kaum Beschäftigungsmöglichkeiten für die Erwachsenen, keine Busanbindung, um in den nächsten Ort Šid zu kommen (2 stündiger Fußmarsch), keine psychosoziale Betreuung, keine Dolmetscher und 2x pro Tag mieses Essen. (zB. Nudeln lieblos in Vegetawasser gekocht ohne Sauce).

Das Fatalste ist die Hoffnungslosigkeit. Sie wissen, dass sie sich in einer Sackgasse befinden, in welcher die momentane Situation kaum erträglich ist, es aber gleichzeitig kein Vor und kein Zurück gibt. Auch wenn wir die Lage der Menschen nicht grundsätzlich verbessern können, können wir Dank Privatspenden und persönlichem Engagement gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Truckshop- Freedom of choice“ und beherzten Volunteers doch die triste Versorgungslage durch Einrichtung von „Social Shop“ in den Lagern wesentlich verbessern.

So bescheiden diese Hilfe auch ist, so wichtig ist sie für die Menschen. Solange es keine legale Möglichkeit gibt, in die EU zu kommen, um dort um Asyl ansuchen zu können, und solange sich an unseren Grenzen eine humanitäre Katastrophe entfaltet, werden wir im Sinne der Humanität und der Mitmenschlichkeit weiter versuchen, Schutzsuchenden zu helfen und sie zu unterstützen, da wo staatliche Organe dies verabsäumen.

 

Bewegung verbindet

EINLADUNG zu unseren SPORTWORKSHOPS

„Bewegung verbindet“

Sommer/Herbst 2017

Generationenübergreifendes Outdoor Fitness-Training für Jugendliche,

Frauen und Männer!

Was? Kostenloses Outdoor-Fitnesstraining, Sport und Spiel im Freien

Wann? Immer freitags von 17:45 bis 19:30 Uhr

1. Termin: Fr., 04.08.2017, 17:45 bis 19:30 Uhr

2. Termin: Fr., 11.08.2017, 17:45 bis 19:30 Uhr

3. Termin: Fr., 25.08.2017, 17:45 bis 19:30 Uhr

4. Termin: Fr., 01.09.2017, 17:45 bis 19:30 Uhr

5. Termin: Fr., 15.09.2017, 17:45 bis 19:30 Uhr

Abschlusstermin: Sa., 23.09.2017, bei ausgesprochenem Schlechtwetter Sa. 30.09.2017,

9:00 bis ca. 16:30 Uhr, Treffpunkt Graz Hauptbahnhof, Eingang Haupthalle

Wo? Hilmteich Graz, Treffpunkt beim Trinkbrunnen vor dem Bootsverleih

Abschlusstermin: gemeinsamer Ausflug in die wunderschöne, steirische Bärenschutzklamm

siehe: http://www.baerenschuetzklamm.at/

Für wen? Jugendliche ab 16 Jahren, Erwachsene jeden Alters, Gruppegröße: max. 20 Personen

Warum? Weil es Spaß macht, gesund ist und verbindet!

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter folgender E-Mailadresse an: office@spendenkonvoi.com

Anmeldungen bis 03.08.2017 möglich!

Wir haben in unserer Fitness-Gruppe 20 Plätze zu vergeben. Die ersten 20 Email-Anmeldungen

bekommen einen Platz. Sollten alle Plätze belegt sein, teilen wir Ihnen das per E-Mail mit!

(Für telefonische Rückfragen: 0650/7121820)

Download: Infoblatt_Graz_Spendenkonvoi_Sportaktion_Sommer2017

 

We need your help – in Serbia

„I need your help“ – Bericht von Nicola Baloch
…las ich zu Beginn des Ramadan als Nachricht in meinen Nachrichten. Robbi, unser Partner und Freund in der Flüchtlingshilfe bat mich und damit uns, den Graz:Spendenkonvoi, um Unterstützung in der Hilfe für Flüchtlinge, die in den Lagern in Serbien gestrandet sind. Familien, Frauen, Kinder, junge und ältere Männer aus Afghanistan, Pakistan, Syrien, dem Iran, Eritrea, dem Sudan.

Gestrandet im Versuch nach Europa zu kommen in Lagern einen Steinwurf von der magischen Grenze zu Kroatien entfernt. Adasevic mit rund 1200 Menschen, ein aufgelassenes, heruntergekommenes Motel an der Autobahn mit einem Garten voller Großraumzelten und Principovac mit weiteren 450 Menschen, ein aufgelassenes Kinderspital mit weiteren Großraumzelten im Garten.

Beide Camps werden vom Kommissariat geführt und kontrolliert. Das Kommissariat ist die serbische Polizei, gefürchtet unter den Flüchtlingen, welche von den Betreibern pauschal als Taliban oder Terroristen bezeichnet werden. Der Zugang zu den Lagern ist Außenstehenden verwehrt, wir hatten Dank Robbi und seinen Schlangenbeschwörungskünsten Zugang, mit den Leuten vor den Lagern zu sprechen ist unerwünscht, sie könnten ja erzählen, dass sie hier wie Tiere gehalten werden:
2 Familien (8-10 Menschen) pro Zimmer a 12m2, für Männer ist es das Großraumzelt a 50-100 Personen auf Pritschen) keine Kleiderausgaben, keine medizinische Versorgung (bis auf Schmerztabletten), kaum Versorgung mit Hygieneartikeln (eine kleine Seife und eine kleine Flasche Schampon pro Familie alle 14 Tage), keine Schul- oder sonstige Bildung für die Kinder, kaum Beschäftigungsmöglichkeiten für die Erwachsenen, keine Busanbindung, um in den nächsten Ort Šid zu kommen (2 stündiger Fußmarsch), keine psychosoziale Betreuung, keine Dolmetscher und 2x pro Tag ungenießbares Essen. (zB. Nudeln lieblos in Vegetawasser gekocht ohne Sauce).

Der Umgang des Personals mit den Menschen erinnert an dunkle Zeiten der Geschichte. Am Eingang des Lagers hängt ein Plakat: “You want to return to your country? IOM can help you…” Für die meisten keine Option, weil es ihr Zuhause nicht mehr gibt, sie dort alles aufgegeben haben und auf der Suche nach Sicherheit und Schutz in eine ungewisse Zukunft geflohen sind. Jede Nacht versuchen einige im Schutz der Dunkelheit über die Grenze nach Kroatien zu gelangen, jede Nacht werden sie von der Grenzpolizei aufgegriffen, brutal zusammengeschlagen und wieder zurückgeschickt. Das Fatalste ist die Hoffnungslosigkeit. Sie wissen, dass sie sich in einer Sackgasse befinden, in welcher die momentane Situation kaum erträglich ist, es aber gleichzeitig kein Vor und kein Zurück gibt.
Auch wenn wir die Lage der Menschen nicht grundsätzlich verbessern können, konnten wir Dank Privatspenden der muslimischen Gemeinden in Graz und einiger weiteren großzügiger SpenderInnen gemeinsam mit unserer Partnerorganisation „Truckshop- Freedom of choice“ und beherzten Volunteers doch die triste Versorgungslage wesentlich verbessern. Dada und ich waren mit Robbie und Adela vom 14.06.-20.06. nach Šid in Serbien gefahren, um uns selbst ein Bild von der Situation zu machen.

Mit den gesammelten Spenden kauften wir bei einem lokalen Gemüsehändlern, den berüchtigten Verleihnix alias Obrenko, Gemüse und Obst im großen Stil und verpackten es in die „Ramadan packs“ a 2 Zwiebeln, Gurken, Tomaten, Karotten, einer Paprika, einer Zitrone, einer Banane und ca. 8 frische Datteln. Diese Packs wurden dann von uns zu jeweils 4 in größere Plastiksäcke verpackt und mit einem Lieferwagen zu den Lagern gebracht. Jede Person im Lager erhält jeden zweiten Tag einen Ramadan Pack, um so das dürftige und vitaminarme Essen im Lager mit Nährstoffen aufzubessern. Die meisten machen sich daraus einen Salat und eine Art Letscho, welches sie aber nicht im Lager kochen dürfen…dafür gehen sie auf die Felder und lagern dort rund um ein kleines Feuer auf welchen sie für den Iftar kochen.

So bescheiden diese Hilfe auch ist, so wichtig ist sie für die Menschen. Die Verteilung der Ramadan Packs dürfen die Menschen im kleineren Lager Principovac selbst übernehmen; in Adasevic, werden die Packs vom Kommissariat ausgegeben werden, wobei auch das Personal als Rezipienten mitgerechnet werden muss…Weiters konnten wir kleine Wünsche erfüllen wie Nierentee für Menschen mit Nierensteinen aus der Apotheke besorgen, Hygieneartikel für eine Familie mit 3 Kindern, eines davon schwer krank kaufen und sämtliches Garn und Häkelnadel in einem kelinen Handarbeitsladen aufkaufen und an die Frauen verteilen, die zum Zeitvertreib Waschlappen, kleine Taschen und Deckchen häkeln.

Für das Ende des Ramadan „Eid-al-fitr“ würden wir gerne eine besondere Ausgabe machen, mit (Unterwäsche und Tüchern für die Frauen, Rasierern, Seife und Socken für die Männer, Süßigkeiten und Fruchtsaft für die Kinder. Hierfür benötigen wir noch Spenden, Wenn Ihr uns helfen könnt, bitte spendet auf unser Spendenkonto.

 

Hilfsaktion Serbien – Juni 2017 – Fuit day

Fruit day… Bericht vom 17.6.2017 – Nicola Baloch

The day started out with a visit to the market where i bought freshly picked raspberries and some needlework material for the ladies in the camp to pass the time in the long days during Ramadan with nothing to do. They all know how to make beautiful patterns ….from there Adela and I went and helped the Serbian ladies in packing 1200 packs of vegetables and fruit, the Ramadan Packs we support, while Dada went on a secret mission… 😉 We were „paid“ in kind for the help with a watermelon the wife of the owner offered to us for free much to his dismay 😉 Back at the warehouse we discovered an apricot tree and plundered it. Last but not least we went to the camp for distribution and there a young boy addressed me and asked me to share his story…stay tuned. Now we are back at the apartment and are having a well deserved drink with sour cherries Danijela Campara bought for us in the market.

 

Hilfsaktion in Serbien – Juni 2017

Updates aus Serbien – Bericht vom 15. Juni 2017 – Nicola Baloch

Resümee des ersten Tages in ŠID, Serbien:
Fast fühlen wir uns wie auf Urlaub mit unseren Freunden Robbie und Adela Al Sharua, denen wir zu 100% vertrauen können und die Unglaubliches leisten und umsetzen, bis….ja bis wir in die Camps kommen. Heute in 2 „One Stop Centers“ vor Ort mit knapp 400 und 1200 Flüchtlingen belegt, mit Familien aus dem Iran, Afghanistan und Syrien gesprochen über ihre Situation, ihre Versorgung, ihre Anliegen und Sorgen. Eine ältere syrische Dame zB. ist seit 5 Monaten mit ihrem nierenkranken Mann im Lager. Ihre drei Kinder (das jüngste 13 Jahre) haben es bis nach Deutschland geschafft. Familienzusammenführung ist von Serbien aus nicht möglich. Für den Mann gibt es außer Schmerztabletten keine Behandlung, wenn er Koliken hat…Die Beamten behandeln sie wie Tiere und schlimmer. Zum Schluss weinte die Dame und meinte, wie schön es sei, endlich mal mit jemanden über ihren Kummer sprechen zu können.
Für morgen haben wir den Gemüseeinkauf samt Ausgabe vorbereitet. Und natürlich einen Nierentee für ihren Mann besorgt.