„Senza Frontieri“- Graz:Spendenkonvoi nach Italien

Sich auf das Gute zu fokussieren heißt das Gute wachsen zu lassen (2.1.2016)
Bericht von Angela Bischof

In diesem Sinne machte sich gestern ein Team auf nach Gorizia an der slowenisch-italienischen Grenze. Mit im Gepäck: Sachspenden wie Pullover, Jacken und Schuhe; und die eingekauften Lebensmittel.

Nach rund vier Stunden Fahrt erreichen wir das Ziel: den Pfarrhof von Gorizia. Dort werden derzeit ca. 150 Personen täglich mit Frühstück und Abendessen versorgt.

Viele der Flüchtlinge sind in einer Containersiedlung von Ärzte ohne Grenzen untergebracht, rund 20 Personen übernachten auf Matratzen im Pfarrsaal und weitere 20 Personen in einer anderen Unterkunft. Tagsüber müssen die ausschließlich männlichen Schutzsuchenden die Räumlichkeiten jedoch verlassen. Ein Großteil von ihnen verbringt diese Zeit im „Jungle“, so nennen die Italiener das Waldgebiet an den beiden Ufern des Isonzo.

Nach einer kurzen Besprechung mit dem italienischen Team bringen wir einen Teil der mitgebrachten Lebensmittel in ein Lager. Auf einen Besuch im Containerdorf, wo wir von den Flüchtlingen empfangen werden, und zu unserer Überraschung auch von einem italienischen Fernsehteam, folgt ein schneller Shoppingtrip. Hierbei wir frisches Gemüse gekauft, um, wie vereinbart, am Abend mit den Freiwilligen vor Ort zu kochen.

Gegen 15:30 Uhr können wir in den Pfarrhof. Ein Teil des Teams kümmert sich um die Kleiderausgabe, die anderen bereiten das Essen vor. Beides verläuft reibungslos, die Männer sind dankbar und immer freundlich, auch wenn die Kommunikationsversuche auf Englisch nicht immer ganz funktionieren. Abgerundet wird der Abend noch mit einer kleinen Tombola, bei der einige Panettone unter den Flüchtlingen verlost werden. Nach einigen interessanten Unterhaltungen mit den Flüchtlingen und mit dem italienischen Team machen wir uns mit wesentlich leichterem Gepäck wieder auf den Heimweg. Nach einem verregneten Tag in Gorizia und einem verschneiten Heimweg über slowenische Autobahnen erreichen wir um 23 Uhr Graz.

To focus on the good means to let the good grow

With this motivation a team of the Graz:Spendenkonvoi drove to Gorizia, a town near the Italian-Slovenian border, with a trailer full of donations like for example pullover, jackets and shoes; and the groceries that had been bought.

After four hours we finally arrived at the parsonage of Gorizia. Currently about 150 refugees receive breakfast and dinnner there.

Many of the refugees live in containers of „Doctors Without Borders“, about 20 people sleep on mattresses on the floor of the parsonage and there is also another shelter also for 20 people. By day the refugees, all of them are men, have to leave the shelters. The majority of them spends their time in the „Jungle“. That’s how the Italiens call the wood on both riversides of the Isonzo.

After talking to the Italian team we brought a part of our groceries to a nearby stock. Next we visited the containers where the refugees welcomed us. Also an Italian television crew came there at the same time – an interview was given by our „operations manager“ Thomas. Then we did some shopping and bought fresh vegetables we needed for cooking together with the local volunteers.

At about 15:30 we went to the parsonage again. There one part of the team minded the distribution of the clothes and the others prepared the dinner. Everything went as planned. The men were thankful and kind, even if the communication in English didn’t always work properly. At the end of the evening a little tombola was organized, where some Panettones (typical Italian cake) were raffled among the refugees.

We had some interesting conversations with the refugees and the Italian team. In the evening we started our journey back home. After a rainy day in Gorizia and a journey home on a snowy motorway through Slovenia we finally reached Graz at about 23 o’clock.

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