In Idomeni – und am Weg dorthin

Tag 3 …Matthias Aufinger, 18.3.2016
Weit weg, eigenartig und irgendwie falsch fühlt es sich an auch nur einen Satz über die idyllische & verschneite Anfahrt durch das griechische Hinterland zu schreiben.. oder über unsere mehrstündige Odysee bis wir ein passendes Quartier für 17 Volunteers gefunden haben …
Denn nach einem produktiven Meeting mit der Volunteerskoordinatorin sind wir bei Nacht noch ins improvisierte Flüchtlingscamp Idomeni gefahren.. nicht genau wissend was uns erwartet, jedoch schlimmes befürchtend parkten wir etwas außerhalb, packten ein paar Dinge ein, und marschierten Richtung Camp…
Wir waren schlichtweg sprachlos & schockiert!
Dreck, Gestank, Zelte so weit das Auge reicht … ein katastrophaler hygienischer Zustand .. und all das obwohl es in dieser Nacht halbwegs trocken und bis dato ruhig war.

Seit einigen Stunden ist auch ein weiterer großer Teil des Konvoiteams auf dem Weg nach Griechenland. Soeben bekamen wir die Information, dass sie inzwischen die kroatisch-serbische Grenze überquert haben..

03:15 .. vor kurzem sind wir aus dem Camp zurückgekommen..
Eine positive Erkenntnis des Tages ist, dass alle Teams, Organisationen & Volunteers gemeinsam ihr Möglichstes tun! Und so wollen auch wir die nächsten 2 Wochen soviel, so gut und so effizient wie möglich helfen!

Inzwischen ist auch die zweite Truppe aufgebrochen und am Weg nach Idomeni! Alles Gute und viel Kraft!image image image image image

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